atopica
Digital Health App · UX/UI
2022
Konzeption einer digitalen Gesundheitsanwendung für Menschen mit atopischer Dermatitis, mit Fokus auf Symptomtracking, Behandlung, Aufklärung und unterstützender Nutzerführung.
TOOLS
Figma - Adobe CC - Blender
PROJECT ORIGIN
HfG
YEAR
2022
PROJECT OVERVIEW
Supporting daily life with atopic dermatitis.
atopica ist ein digitales App Konzept für Menschen mit atopischer Dermatitis. Ziel war es, Betroffene im Alltag zu unterstützen, ihre Symptome besser zu verstehen, Behandlungen regelmäßiger zu verfolgen und akute Juckreizsituationen bewusster zu bewältigen.
Aus Umfragen, Interviews, Personas, Journey Maps und User Tests entstand eine App, die Aufklärung, Tracking, Kalender, Tipps, Analytics und einen Panic Button verbindet. Im Mittelpunkt steht eine ruhige, verständliche Nutzererfahrung, die Betroffenen Orientierung gibt, ohne sie mit Informationen zu überladen.
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Research
Zu Beginn wurde untersucht, welche Probleme Menschen mit chronischen Hauterkrankungen im Alltag erleben. Aus 112 Umfrageantworten zeigte sich, dass atopische Dermatitis besonders relevant war und deshalb als Fokus des Projekts gewählt wurde.
Ergänzende Interviews mit Betroffenen und einer Ärztin machten deutlich, dass die Krankheit nicht nur die Haut betrifft. Schmerz, Schlafprobleme, Unsicherheit, Selbstwertgefühl, unregelmäßige Behandlung und fehlendes Wissen über den eigenen Fall wurden zu zentralen Themen der weiteren Konzeption.
02 //
Experience Strategy
Aus den Rechercheergebnissen wurden Personas, How Might We Fragen, Brainwriting Ansätze und Journey Maps entwickelt. Dadurch entstand ein klarerer Blick darauf, welche Funktionen wirklich wichtig sind und welche die App unnötig überladen würden.
Besonders relevant wurden die Bereiche Aufklärung, Symptom und Behandlungstracking, Selbstbeobachtung, Tipps und akute Unterstützung bei Juckreiz. Diese Anforderungen wurden anschließend in eine priorisierte App Struktur mit Home, Kalender, Tracking, Tipps, Insights und Profil übersetzt.
03 //
Interface System
Nach ersten Skizzen und Low Fidelity Wireframes wurde die Nutzerführung in mehreren Tests geprüft und angepasst. Die Navigation, der Kalender und die zentralen Tracking Funktionen wurden so weiterentwickelt, dass Nutzer ihre Symptome und Behandlungen schneller erfassen und wiederfinden können.
Für das finale Interface entstand ein ruhiges visuelles System mit weichen Farbverläufen, klarer Typografie, freundlichen Icons und konsistenten Komponenten. Das Ergebnis ist ein interaktiver Prototyp, der medizinische Information, persönliche Reflexion und konkrete Alltagshilfe in einer digitalen Anwendung verbindet.
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